Wilten 1836 - 1899
Johannes Nepomuk
1801-1883
Da die Ehe von Johannes Nepomuk und Elisabeth Lener kinderlos blieb, wurde die Glockengießerei nach Johannes Nepomuks Tod von seinem Neffen Joseph, dem Sohn von Jakob Graßmayr, weitergeführt.
Jakob (1803-1873), der Bruder von Johannes Nepomuk,
stand nicht als Nachfolger zur Verfügung, da er 1860 nach Brixen gezogen war,
um dort die Gießerei zu übernehmen.
Joseph
1839-1899
Joseph war somit der letzte Glockengießer der Familie Graßmayr in Wilten.
Als Hieronymus Otto 1917 starb,
führte nur mehr Josefus Nikolaus die Gießerei weiter.
Dieser ließ mit Genehmigung der Behörden am 5. Februar 1920 für sich
und seine vier Kinder den Nachnamen von Knitel in Graßmayr ändern,
[3]
so dass die Firma und ihr Inhaber wieder denselben Namen trugen,
obwohl die neuen Graßmayr und die alten Graßmayr
in keiner Weise blutsverwandt sind.
Namensänderung Knitel → Graßmayr 05-02-1920
Otto Josef Emma, Sohn von Hieronymus Otto Knitel, ist der Autor
des Buches Seit 1599 Glockengießerei Graßmayr.
[4]
Leider ist der Großteil seiner ältesten Geschichte
der Gießerei schlicht falsch.
Glockengießer in Wilten
| Name | Geburt | Tod | Gattin |
|---|---|---|---|
| Johannes Nepomuk | 1801 | 1883 | Elisabeth Lener |
| Joseph | 1839 | 1899 | Emma Antonia Knitel |